KRAMSKI Deutsche Golf Liga16.08.2017 / Halbfinale Deutsche Mannschaftsmeisterschaft
„Im Lochspiel weht ein anderer Wind“
Am 19. und 20. August treffen beim Final Four presented by Audi im Kölner Golfclub die besten acht Teams der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi aufeinander.

In den Halbfinals um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft treten bei den Damen der Hamburger GC gegen den Münchener GC und der GC St. Leon-Rot gegen den G&LC Berlin-Wannsee an. In der Herren-Konkurrenz heißen die Partien, die im Lochspiel-Modus ausgetragen werden, GC Hubbelrath gegen Stuttgarter GC Solitude sowie GC Mannheim-Viernheim gegen den Hamburger GC.
 
Beim Saisonhighlight der KRAMSKI DGL presented by Audi, bei dem die vier besten Damen- und Herrenmannschaften der 1. Bundesliga um den Meistertitel kämpfen, geht es an beiden Wettkampftagen bereits um 7:30 Uhr für die ersten Spieler auf die Runde. Zunächst beginnen die sogenannten Vierer, in denen zwei Spieler eines Teams gegen zwei Kontrahenten antreten und je abwechselnd ihren Ball schlagen. Ab 13 Uhr beginnen die Einzel-Partien, in denen es dann Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau heißt. Fürs Finale qualifiziert ist, welches Team die meisten Vierer- und Einzel-Partien gewonnen hat. Der Eintritt ist frei. Neben dem spannenden Titelrennen erwartet die Zuschauer ein buntes Rahmenprogramm, dessen Highlight am Samstag die German Long Drive Championship ist, bei der sich über 100 Golferinnen und Golfer darin messen, den Ball möglichst weit zu schlagen.

Pascal Proske (l.) vom GC St. Leon-Rot und Leistungsträgerin Ava Bergner (r.)
Erstmals als hauptverantwortlicher Trainer beim Final Four: Pascal Proske (l.) vom GC St. Leon-Rot, der allerdings auf Leistungsträgerin Ava Bergner (r.) verzichten muss (Foto: DGV/heigl)
 
Halbfinals Damen:
Hamburger GC – Münchener GC
„Das Ziel ist es definitiv, nach der für uns bis jetzt sehr guten Saison die Goldmedaille zu gewinnen“, sagt Hamburgs Trainer Christian Lanfermann, dessen junge Mannschaft vier von fünf Spieltagen in der 1. Bundesliga Nord für sich entschieden hat. Zum Gegnerkommentiert er: „Der Münchener GC ist sehr stark und hat sehr gute Einzelspielerinnen, die über eine deutlich größere Final-Four-Erfahrung verfügen.“ MGC-Coach David Grasskamp weiß: „Das Lochspiel hat andere Gesetze. Und jeder, der im Final Four dabei ist, kann Deutscher Meister werden. Ich freue mich sehr auf das Match gegen Hamburg.“
 
GC St. Leon-Rot – G&LC Berlin-Wannsee
Der amtierende Deutsche Meister der Damen gegen den Sieger von 2015 heißt es im zweiten Halbfinale. Bei den St. Leon-Roterinnen fehlen mit Tourspielerin Karolin Lampert und Ava Bergner zwei wichtige Spielerinnen. Lampert bestreitet die Qualifying School der LPGA-Tour und Ava Bergner muss bereits College-Verpflichtungen wahrnehmen. Aber es dafür springt eine erfahrene Tourspielerin in die Bresche: Sophia Popov, die ihr Saison-Debüt in der DGL gibt. So sieht Pascal Proske, der seit dieser Saison neuer Trainer des GC St. Leon-Rot ist, sein Team gut aufgestellt: „Im Lochspiel-Modus weht definitiv ein anderer Wind und jede meiner Spielerinnen kann den Ausfall von Karolin Lampert und Ava Bergner kompensieren.“ Die Kontrahentinnen aus Berlin-Wannsee freuen sich auf „einen engen Kampf mit St. Leon-Rot. Und nach einem Titel und einmal Bronze wollen wir gern wieder mit dem Pott nach Hause fahren“, sagt Miriam Hiller, Leistungssportkoordinatorin des Hauptstadtclubs.

Herren   GC Mannheim-Viernheim (in blau) und   Stuttgarter GC Solitude
Große Vorfreude: Die Herren des GC Mannheim-Viernheim (in blau) und des Stuttgarter GC Solitude (in grün) sind heiß aufs Final Four (Foto: DGV/kirmaier)
 
Halbfinals Herren:
GC Hubbelrath – Stuttgarter GC Solitude
Titelverteidiger Hubbelrath hat es in diesem Jahr mit dem Shootingstar unter den deutschen Golfteams zu tun: Die Herren des Stuttgarter GC Solitude spielten eine starke Saison und warfen den Favoriten aus St. Leon-Rot aus dem Final-Four-Teilnehmerkreis. Dessen ist sich auch Hubbelraths Kapitän Marc-Christopher Siebiera bewusst: „Wir müssen im Halbfinale schon unser bestes Golf spielen, um Stuttgart zu schlagen und bieten dabei den hoffentlich zahlreichen Zuschauern eine gute Show. Gegen die dritte Meisterschaft in Folge hätten wir nichts einzuwenden.“ Solitudes Kapitän Ingmar Peitz bringt die Ambitionen seines Teams auf den Punkt: „Unser Ziel ist der Sieg, sonst bräuchten wir dort gar nicht anreisen. Wir werden in Köln versuchen, den Meistertitel nach 2002 endlich wieder nach Stuttgart zu holen. Unser erster Gegner Hubbelrath hat eine geschlossen starke Mannschaft. Es wird ein sehr schweres Match, bei dem wohl die Tagesform ausschlaggebend sein wird.“
 
GC Mannheim-Viernheim – Hamburger GC
Business as usual könnte diese Partie fast schon heißen, schließlich trafen der GC Mannheim-Viernheim und der Hamburger GC auch schon in den letzten beiden Jahren im Halbfinale aufeinander. Der Meister von 2014 zog hierbei jeweils den Kürzeren, doch dieses Muster möchte Mannheims Trainer Ted Long nun unterbrechen: „Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft. Sie hat in einer schwierigen Phase der Saison zusammengehalten, sich zurückgekämpft und ist als Tabellenerster ins Final Four eingezogen“, sagt Long. „Unser Ziel ist es natürlich, Deutscher Meister zu werden, aber das wollen auch die anderen Mannschaften und Hamburg ist ein starker Gegner. Aber im Final Four gibt es keine schwachen Mannschaften“, ergänzt Kapitän Frank Paul. Ähnlich sieht es auch sein Hamburger Pendant Christian Niemitz: „Wir gehen zuversichtlich in das Match, da wir die letzten beiden Partien für uns entscheiden konnten. Gleichzeitig wissen wir aber auch um die Stärke der Mannheimer und erwarten wie immer ein sehr enges Spiel auf hohem Niveau!“
 
Weitere Informationen rund um das Final Four sowie das Livescoring finden Sie unter www.deutschegolfliga.de

Über die KRAMSKI DGL presented by Audi:
Jede Staffel der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi – unabhängig welcher Liga – ist mit fünf Mannschaften besetzt. Für einen Tagessieg erhält das siegreiche Team fünf Punkte, der Fünftplatzierte einen Punkt. Gesamtsieger ist, wer nach fünf Spieltagen die meisten Punkte erkämpft hat. Ausnahme: Die jeweils beiden Erstplatzierten der 1. Bundesliga Nord und Süd spielen in einem zweitägigen Final Four den Gesamtsieger der KRAMSKI DGL presented by Audi aus. Dieses findet am 19./20. August erstmals im Kölner Golfclub statt.
 

 


KRAMSKI Deutsche Golf Liga07.08.2017 / Stuttgarter Herren erstmals im Final Four
Favoriten lassen am letzten DGL-Spieltag Federn
Nichts für schwache Nerven war der fünfte und letzte Spieltag der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi.

Sowohl im Rennen um die letzten Final-Four-Plätze als auch im Abstiegskampf warfen die Erstligisten noch einmal alles in die Waagschale. Als strahlende Sieger traten die Damen des Münchener GC hervor, die sich dank ihres ersten Saisonerfolgs in diesem Jahr das letzte Finalticket sicherten und nun am 19. und 20. August mit dem Hamburger GC, G&LC Berlin-Wannsee sowie dem GC St. Leon-Rot um den Meistertitel spielen. Ebenso beim Saisonhighlight in Köln dabei sind die Herren des GC Hubbelrath, die auf den Stuttgarter GC Solitude treffen, und der GC Mannheim-Viernheim bekommt es mit dem Hamburger GC zu tun.
 
1. BL Nord – Damen: Wannsee siegt
„Wir haben uns vorgenommen, auf unserer Anlage zu zeigen, dass wir hier die Hausherrinnen sind. Die Mädels sind in den Einzeln an die Spitze marschiert und da auch geblieben“, schilderte Miriam Hiller, Leistungssportkoordinatorin des G&LC Berlin-Wannsee, den Heimsieg. Als Ausblick für das Final Four, für das Wannsee wie auch Hamburg bereits frühzeitig qualifiziert waren, gab sie an: „Nach einem Titel und einmal Bronze wollen wir auch wieder mal mit dem Pott nach Hause fahren. Es wird schwer, aber das ist ja auch Sinn des Final Fours. Und mit St. Leon-Rot als ersten Gegner fühlen wir uns sehr wohl!“ Richtig spannend gestaltete sich in Wannsee hingegen der Abstiegskampf zwischen dem GC Hubbelrath, dem Berliner GC Gatow und dem Club zur Vahr. Während die Berlinerinnen souverän den dritten Platz sicherten, muss Aufsteiger Club zur Vahr trotz eines vierten Tagesrangs und zweier erkämpften Punkte wieder zurück in die 2. Bundesliga, da ihm auf den punktgleichen Tabellenvierten Hubbelrath insgesamt nur drei Schläge fehlen.


G&LC Berlin-Wannsee
Der G&LC Berlin-Wannsee ist bereit für das Final Four im Kölner GC (Foto: DGV/Tiess)
 
1. BL Nord – Herren: Club zur Vahr steigt ab
In der 1. Bundesliga Nord qualifizieren sich der Titelverteidiger GC Hubbelrath und der Hamburger GC für das Final Four. Der Club zur Vahr muss ebenso wie bei den Damen trotz guter Leistung den Gang zurück in die 2. Bundesliga antreten. Als Überraschung des letzten Spieltags trumpfte der Frankfurter GC groß auf: Schlaggleich mit Gastgeber Berlin-Wannsee sicherte er sich dank der besseren Streichergebnisse den Tagessieg. FGC-Coach Jan Förster sagte: „Die Jungs haben in der Woche richtig Gas gegeben und sich den Sieg heute einfach verdient. Immer, wenn wir ein Bogey kassiert haben, haben wir uns sofort mit einem Birdie zurückgekämpft. Ich bin megastolz auf mein Team. Das hat richtig Spaß gemacht. Jeder wusste heute, um was es geht.“ Aufsteiger Club zur Vahr enttäuschte zwar ebenfalls nicht, schaffte es aber nicht, den Rivalen aus Frankfurt in Schach zu halten. Phasenweise lag der Aufsteiger allerdings vor Meister und Spitzenreiter Hubbelrath. Die Düsseldorfer fanden am Vormittag nicht in den Spieltag und hatten zu viele hohe Hausnummern in der Wertung, um im Hinblick auf das Final Four Stärke zu demonstrieren. Letztlich landeten sie hinter Hamburg auf dem vierten Platz. Nach den Einzeln kommentierte Meistertrainer Roland Becker die Leistung seiner Schützlinge kurz und knapp: „Da haben wir noch viel Arbeit bis zum Final Four.“

Frankfurter GC
Der Frankfurter GC sichert den Klassenerhalt (Foto: DGV/stebl)
 
1. BL Süd – Damen: Münchener GC löst Final-Four-Ticket
Souverän setzen sich die Münchnerinnen am letzten Spieltag durch, sichern sich damit den zweiten Tabellenplatz und das Ticket fürs große Liga-Finale in Köln. Während der GC St. Leon-Rot vorzeitig als Gesamtsieger der Süd-Staffel feststand und Gastgeber Olching bereits abgestiegen war, hatten München, der GC am Reichswald und der Stuttgarter GC Solitude jeweils die Möglichkeit, sich mit dem Tagessieg für das Final Four zu qualifizieren. Am Ende setzte sich München mit einem Schlag unter Par klar vor Stuttgart und Reichswald (jeweils +12) durch, die Plätze vier und fünf gingen an St. Leon-Rot (+27) und Olching (+35). „Wir haben immer an uns geglaubt und hatten nie den Eindruck, dass der Zug abgefahren ist. Heute mussten wir unbedingt vor Stuttgart und Reichswald bleiben. Die Einzel waren schon sehr gut, und die Vierer waren mit fünf unter Par wirklich gigantisch“, so MGC-Trainer David Grasskamp. Die Abschlusstabelle der Süd-Damen weist St. Leon-Rot mit 21 Punkten als Nummer 1 aus, München und Stuttgart haben jeweils 17 Zähler auf dem Konto, doch die bessere Schlagzahl (+73 gegenüber +90) gab den Ausschlag zu Gunsten des Meisters von 2013.

Damen des Münchener GC
Am letzten Spieltag schaffen die Damen des Münchener GC den Sprung ins Final Four (Foto: DGV/Lettenbichler) 
 
1. BL Süd – Herren: Mannheim-Viernheim und Stuttgart vorn
Der GC Mannheim-Viernheim und der Stuttgarter GC Solitude werden den Süden am 19. und 20. August im Final Four vertreten. Am letzten Spieltag hatten Ted Longs Mannheimer dank einer erneut geschlossenen Teamleistung die Nase vorn Mit gesamt 21 Schlägen unter Par verwiesen sie die Stuttgarter (-12) auf Rang zwei. „Ich bin wahnsinnig stolz auf die Mannschaft, der Einzug ins Final Four ist sehr verdient“, sagte Long. Sein Stuttgarter Pendant, Peter Wolfenstetter, der die Schwaben erstmals ins Final Four geführt hat, zeigte sich „super happy, das Ziel erreicht zu haben. In Köln können die Jungs zeigen, was wirklich in ihnen steckt.“ Enttäuschte Gesichter dagegen beim GC St. Leon-Rot (+3). Zum ersten Mal seit Bestehen der KRAMSKI DGL presented by Audi findet ein Final Four ohne das Team aus der Kurpfalz statt. Trainer Dominik Müller zog schweren Herzens Bilanz: „Wir müssen jetzt in Ruhe analysieren, warum wir es diesmal nicht geschafft habe. Aber ich gehe im Moment davon aus, dass wir das gemeinsam im nächsten Jahr korrigieren können.“

Max Walz (l.) und Jonas Kugel
Max Walz (l.) und Jonas Kugel stehen mit dem Stuttgarter GC Solitude erstmals im Final Four (Foto: DGV/Kirmaier)
 
Alle weiteren Informationen, Stimmen, Ergebnisse und Tabellen unter www.deutschegolfliga.de
 
Über die KRAMSKI DGL presented by Audi:
Jede Staffel der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi – unabhängig welcher Liga – ist mit fünf Mannschaften besetzt. Für einen Tagessieg erhält das siegreiche Team fünf Punkte, der Fünftplatzierte einen Punkt. Gesamtsieger ist, wer sich nach fünf Spieltagen die meisten Punkte erkämpft hat. Ausnahme: Die jeweils beiden Erstplatzierten der 1. Bundesliga Nord und Süd spielen in einem zweitägigen Final Four den Gesamtsieger der KRAMSKI DGL presented by Audi aus. Dieses findet am 19./20. August erstmals im Kölner Golfclub statt.
 


KRAMSKI Deutsche Golf Liga

03.08.2017 / Showdown in der KRAMSKI DGL
Neun Teams kämpfen noch um Final-Four-Tickets
Am kommenden Sonntag, 6. August, findet der fünfte und letzte Spieltag der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi statt.

 
Während es von der Landesliga bis zur 2. Bundesliga um Auf- und Abstieg geht, kämpfen in der 1. Bundesliga noch neun Teams um noch fünf freie Startplätze für das Final Four. Drei Clubs sind für die Damen-Konkurrenz bereits qualifiziert. Im Kölner Golfclub werden am 19. und 20. August die Deutschen Mannschaftsmeister der Damen und Herren ermittelt.

KRAMSKI Deutsche Golf Liga Die Stuttgarterinnen um Sophia Zeeb (l.) und Meike Leichtle können ihre erste Final-Four-Teilnahme besiegeln (Foto: DGV/heigl)

Im GC Olching geht es in der 1. Bundesliga Süd der Damen um den letzten verbliebenen Platz im Final Four. Gleich drei Mannschaften buhlen um den Platz neben den bereits qualifizierten Clubs des G&LC Berlin-Wannsee, Hamburger GC (beide 1. BL Nord) und GC St. Leon-Rot. Die besten Karten hat mit 13 Punkten der Tabellenzweite Stuttgarter GC Solitude, mit je einem Zähler weniger werden der Münchener GC und der GC am Reichswald geführt. Für die Stuttgarterinnen wäre es die erste Final-Four-Teilnahme.

KRAMSKI Deutsche Golf Liga Der frischgebackene IAM-Sieger Maximilian Oelfke ist mit Hurly Long (l.) und Co. vom GC Mannheim-Viernheim auf Final-Four-Kurs (Foto: DGV/kirmaier)

In der Südstaffel der Herren ist das Rennen um beide Final-Four-Tickets noch offen. Der Stuttgarter GC tritt hier ähnlich wie bei den Damen als Favoritenschreck auf, schließlich stehen sie punktgleich mit Tabellenführer GC Mannheim-Viernheim auf Rang zwei. Aktuell Dritter und damit unter Druck ist die männliche Vertretung des GC St. Leon-Rot, die bislang bei jedem Final Four dabei war und von 2004 bis 2012 acht Meistertitel sammelte.
 
Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister der Herren, der GC Hubbelrath (16 Punkte), steht mit einem Bein bereits im Saisonfinale, da Berlin-Wannsee (12) ihn nur noch theoretisch aus den Final-Four-Rängen werfen kann. Der Hamburger GC (14) will den zweiten Platz ebenfalls mindestens behaupten. Doch Spannung ist hier nicht nur in der oberen Tabellenhälfte vorprogrammiert – zwischen dem Frankfurter GC und dem Schlusslicht Club zur Vahr brodelt der Abstiegskampf. Beide Teams haben neun Zähler auf dem Konto, Frankfurt steht bis dato dank dreier Schläge weniger auf dem rettenden vierten Platz.




Während die Olchinger Damen wie auch die Herren des GC München Eichenried bereits als Süd-Absteiger feststehen, kämpfen in der 1. Bundesliga Nord der Damen noch drei Mannschaften um den Klassenerhalt: Nach dem Befreiungsschlag beim Heimspiel haben sich die Hubbelratherinnen mit insgesamt neun Punkten auf den dritten Platz vorgekämpft, haben aber nach wie vor mit je einem Zähler weniger Aufsteiger Club zur Vahr und den Berliner GC Gatow im Nacken.
 
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Bild 1: Die Stuttgarterinnen um Sophia Zeeb (l.) und Meike Leichtle können ihre erste Final-Four-Teilnahme besiegeln (Foto: DGV/heigl)
Bild 2: Der frischgebackene IAM-Sieger Maximilian Oelfke ist mit Hurly Long (l.) und Co. vom GC Mannheim-Viernheim auf Final-Four-Kurs (Foto: DGV/kirmaier)





Quelle und Fotos: KRAMSKI Deutsche Golf Liga, Copyright DGV/ Heigl + Kirmaier



KRAMSKI Deutsche Golf Liga23.07.2017 / Final-Four-Tickets von Damen gesichert
Herren des Mannheim-Viernheim halten Rennen offen
Die Damen des Hamburger GC Falkenstein und des GC St. Leon-Rot haben sich frühzeitig für das Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi qualifiziert. 

Am vierten Spieltag holten die Hamburgerinnen zum vierten Mal fünf Punkte, ebenso siegten die Kurpfälzerinnen im GC am Reichswald und sind nun vom jeweiligen Tabellendritten nicht mehr abzufangen. Auch die Damen des G&LC Berlin-Wannsee stehen sicher im Saisonfinale, das am 20. und 21. August im Kölner GC stattfindet.
 
1. BL Nord – Damen: Hamburger Damen unschlagbar
Der Siegeszug der Falkensteinerinnen geht weiter: Auch im GC Hubbelrath zeigt das Team von Trainer Christian Lanfermann keine Schwäche und lieferte von den Einzeln bis zu den Vierern einen Start-Ziel-Sieg ab. Hamburgs Spielerin Sophia Dickel sagte: „Das ist unser vierter Saisonsieg. Ich bin unheimlich stolz, in diesem Team zu sein. Die verpassten Final-Four-Qualifikationen der Vergangenheit haben wir alle auch irgendwie im Kopf. Das hat uns über all die letzten Spieltage diesen Extra-Kick gegeben, mit dem wir immer nochmal einen drauflegen und besser sein wollten.“ Mit 15 Schlägen Vorsprung und einem Endergebnis von acht Schlägen unter Par gewann Hamburg vor den wieder erstarkten Gastgeberinnen vom GC Hubbelrath (+6) und dem G&LC Berlin-Wannsee (+15), der jetzt dank dieser drei Punkte gemeinsam mit den Hamburgerinnen vorzeitig für das Final Four qualifiziert sind. Hubbelrath hat die rote Laterne nun an den Berliner GC Gatow abgegeben, jedoch konkurrieren beide Clubs noch mit dem Club zur Vahr um den Klassenerhalt am letzten Spieltag, der am 6. August in Wannsee steigt.

BL Nord – Damen
High Five auf die Final-Four-Qualifikation: Miriam Emmert (l.) und Maike Schlender vom Hamburger GC (Foto: DGV/Tiess)
 
1. BL Nord – Herren: Hubbelrath auf Final-Four-Kurs
Die Hubbelrather waren nach ihrem schlechten Abschneiden in Hamburg sehr motiviert, zu Hause besonders gut zu spielen. Entsprechend hatte der Titelverteidiger sein Training ausgerichtet und zudem mit Maximilian Kieffer die aktuelle Nummer 72 des „Race to Dubai“ aufgeboten. Mit 22 Schlägen Vorsprung holte sich Hubbelrath deutlich den Tagessieg vor dem Hamburger GC und dem G&LC Berlin-Wannsee, die alle weiterhin um den Einzug in das Final Four kämpfen. Der Club zur Vahr, der in Düsseldorf den Frankfurter GC hinter sich ließ, ist nun Punktgleich mit Frankfurt, was einen Showdown am letzten Spieltag um den Klassenerhalt bedeutet. 

„Alle Spieler haben sich in der letzten Woche sehr gut vorbereitet. Für Max Kieffer war das ein Spieltag unter Freunden. Er spielt regelmäßig mit den anderen. Wir haben ihn immer gerne dabei und er fühlt sich auch als Teil des Teams“, erläuterte Hubbelraths Trainer Roland Becker und ergänzte: „Meine Mannschaft schätze ich in diesem Jahr ähnlich stark wie im letzten Jahr ein, aber ich habe den Eindruck, dass die anderen Mannschaften teilweise stärker geworden sind.“

BL Nord – Herren
Die Herren des GC Hubbelrath holen mit Max Kieffer (vorne rechts) fünf Punkte (Foto: DGV/stebl)

 
1. BL Süd – Damen: St. Leon-Rot dominiert
Das Team des GC St. Leon-Rot zieht souverän ins Final Four 2017 ein, der GC Olching besiegelt den Abstieg, und für den Münchener GC, den GC am Reichswald und die Damen des Stuttgarter Golf-Club Solitude bleibt die Saison weiterhin spannend: Auf dem Platz des GC am Reichswald in Nürnberg feiern die St. Leon-Rot-Damen mit gesamt zehn Schlägen über Par den dritten Sieg in Folge und damit als Tabellenerster des Südens den vorzeitigen Einzug in die Finalserie. Die Plätze zwei bis fünf belegen Stuttgart (+17), Reichswald (+24), München (+27) und Olching (+55). „Es war uns sehr wichtig, bereits heute mit dem Tagessieg die Qualifikation für das Final Four perfekt zu machen, und wir wollten das auch unbedingt als Nummer eins schaffen“, so der in Diensten der St. Leon-Roter stehende PGA-Golfprofessional Pascal Proske.

St. Leon-Rots Damen
St. Leon-Rots Damen sind frühzeitig für das Final Four qualifiziert (Foto: DGV/Heigl)
 
1. BL Süd – Herren: Dreikampf-Showdown am letzten Spieltag
Die Herren aus dem GC Mannheim-Viernheim haben den vierten Spieltag dominiert und den Dreikampf an der Spitze so richtig spannend gemacht. Die Mannschaft von Coach Ted Long siegte dank einer starken Teamleistung mit einem Gesamtergebnis von 41 Schlägen unter Par vor dem Stuttgarter GC Solitude (-22) und dem GC St. Leon-Rot (-19). Ihren Heimvorteil konnten die Münchner dagegen nicht nutzen. Der GC München Eichenried wurde erneut Letzter und muss damit nach nur einem Jahr im Oberhaus wieder absteigen. „Enttäuscht bin ich nicht. Wir werden uns nach dem letzten Spieltag zusammensetzen und analysieren, was wir nächstes Jahr besser machen können“, sagte Eichenrieds Trainer Ken Williams. Das beste Einzelresultat lieferte Stuttgarts Severin Soller ab, dessen 65 (-9) auf den Schleifen B und C einen neuen Platzrekord bedeutete. Vor dem letzten Spieltag in zwei Wochen im GC Herzogenaurach liegen in der Tabelle nun Mannheim-Viernheim und Stuttgart punktgleich an der Spitze (jeweils 16 Zähler). Nur einen Punkt dahinter rangiert der GC St. Leon-Rot auf Rang drei.

GC Mannheim-Viernheim
Der GC Mannheim-Viernheim dominiert den Süd-Spieltag (Foto: DGV/Kirmaier)
 
Alle weiteren Informationen, Stimmen, Ergebnisse und Tabellen unter www.deutschegolfliga.de

 


KRAMSKI Deutsche Golf Liga19.07.2017 / Mögliche Vorentscheidungen in der 1. Bundesliga
Hubbelraths Damen unter Druck
Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen für zwei Mannschaften eines Vereins kaum sein.


Am vierten Spieltag der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi, der am 23. Juli stattfindet, empfangen die Damen wie auch Herren des GC Hubbelrath die Konkurrenz der 1. Bundesliga Nord auf ihrer Anlage.

Während die Herren Tabellenführer sind, müssen die Damen als Schlusslicht gegen den Abstieg kämpfen. Parallel zu den Nord-Staffeln treten die Damen der 1. Bundesliga Süd im GC am Reichswald bei Nürnberg an und die Herren sind beim GC München Eichenried zu Gast.
 
Trotz der unterschiedlichen Ausgangspositionen haben beide Trainer des GC Hubbelrath beim Heimspiel etwas gutzumachen, denn auch Herren-Coach Roland Becker haderte mit dem Auftritt seines Teams am vergangenen Spieltag: „Wir waren unzufrieden, haben das intensiv bearbeitet und die richtigen Konsequenzen gezogen“, kommentiert Becker den vierten Platz in Hamburg, wo Hubbelrath nur zwei Punkte holte und es verpasst hatte, die Tabellenführung auszubauen.

Hubbelraths Trainer Roland Becker
Hubbelraths Trainer Roland Becker feierte in den letzten vier Jahren drei Mal die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (Foto: DGV/stebl)
 
Damen-Trainer Christoph Herrmann ist hingegen nicht nur mit dem letzten Spieltag, sondern dem kompletten Saisonstart unzufrieden, auch wenn es Gründe für den unerwarteten Zwischenstand gibt: „Die Mannschaft hat die ersten drei Spieltage in Notbesetzung absolviert, da jeweils drei bis vier Stammkräfte fehlten und unsere Youngster dies noch nicht kompensieren konnten. Andere Teams haben sich verstärkt und leisten darüber hinaus ebenfalls gute Arbeit.“ Am Heimspieltag, der um 7:30 Uhr beginnt, will sein Team, das erstmals mit den Golf-Team-Germany-Spielerinnen Antonia Eberhard und Sophie Hausmann in Bestbesetzung antritt, zeigen, dass es „konkurrenzfähig ist und in die 1. Bundesliga gehört“, so der 49-Jährige.

Christoph Herrmann, Hubbelraths Damen-Coach
Christoph Herrmann, Hubbelraths Damen-Coach, will mit seiner Mannschaft zurück in die Erfolgsspur (Foto: DGV/tiess)
 
„Dieser Heimspieltag ist mit Blick auf die Tabelle für uns sehr bedeutsam und deshalb haben wir die vergangenen Wochen zuhause so viel wie möglich trainiert, um diesen Heimvorteil zu nutzen. Der Platz ist durchaus selektiv und kann uns in die Karten spielen“, sagt Herrmann. Außerdem hätten seine Schützlinge in den letzten Wochen gute Turnierergebnisse abgeliefert, so waren fünf von acht Spielerinnen im Cut der Internationalen Amateurmeisterschaft, Eberhard und Hausmann haben sich bei der Team-Europameisterschaft gut verkauft und auch in der Qualifikation zur Deutschen Jugendmeisterschaft spielten Anna-Maria Diederichs und die erst 14-jährige Sophie Witt oben mit. Jetzt gelte es, diese Leistungen für den kommenden DGL-Spieltag mitzunehmen, „um nicht am fünften Spieltag mit dem Rücken zur Wand agieren zu müssen. Es ist wahnsinnig eng in der 1. Bundesliga und die Platzierung hängt oft an einem Schlag.“ Die Hubbelratherinnen (5 Punkte) haben aktuell einen Zähler Rückstand auf den Club zur Vahr (6) und zwei auf den Berliner GC Gatow (7). An der Spitze der 1. Bundesliga Nord können die Teams des Hamburger GC Falkenstein (15) und des G&LC Berlin-Wannsee (12) bereits den Final-Four-Einzug klar machen.
 
Eine Verdichtung der Leistungsstärke nimmt auch Kollege Becker bei den Herren wahr: Tabellenführer Hubbelrath (11 Punkte) und Schlusslicht Club zur Vahr (7) trennen nur vier Zähler. „Die Teams werden immer stärker und vor allem Berlin-Wannsee beeindruckt mich“, erklärt der 45-jährige Diplom-Trainer, der seine Mannschaft gut vorbereitet sieht: „Die nötige Spannung ist da. Die Jungs haben viel gespielt und trainiert. Und die Ergebnisse der letzten Runden sahen sehr ordentlich aus.“ Und eine bestmögliche Ausgangslage für den fünften Spieltag am 6. August, um sich für das Final Four der KRAMSKI DGL presented by Audi zu qualifizieren, wäre ein schönes nachträgliches Geschenk für Becker, der am Vortag Geburtstag hat.
 
In der 1. Bundesliga Süd haben die Damen des GC St. Leon-Rot die Chance, sich frühzeitig ihr Final-Four-Ticket zu sichern. Sie führen mit vier bzw. fünf Punkten vor den Verfolgern München (10), Stuttgart und Reichswald (je 9), die sich alle für Köln qualifizieren wollen. Richtig eng geht es auch an der Spitze bei den Männern zu: St. Leon-Rot und Stuttgart sind mit zwölf Zählern punktgleich, aber auch Mannheim-Viernheim ist mit elf Punkten noch aussichtsreich im Rennen.
 
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Jede Staffel der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi – unabhängig welcher Liga – ist mit fünf Mannschaften besetzt. Für einen Tagessieg erhält das siegreiche Team fünf Punkte, der Fünftplatzierte einen Punkt. Gesamtsieger ist, wer nach fünf Spieltagen die meisten Punkte erkämpft hat. Ausnahme: Die jeweils beiden Erstplatzierten der 1. Bundesliga Nord und Süd spielen in einem zweitägigen Final Four den Gesamtsieger der KRAMSKI DGL presented by Audi aus. Dieses findet am 19./20. August erstmals im Kölner Golfclub statt.
 


KRAMSKI Deutsche Golf Liga12.06.2017 / Hamburger Teams dominieren 3. Spieltag
Stuttgarter unterstreichen Final-Four-Ambitionen
Der Hamburger GC Falkenstein entscheid
Im Süden trumpfen erneut die Herren des Stuttgarter GC Solitude auf und bei den Damen setzt sich der GC St. Leon-Rot durch.

1. BL Nord – Damen: Hamburg auf Final-Four-Kurs

Mit der maximalen Ausbeute von 15 Punkten aus drei Spieltagen führen die Damen des Hamburger GC Falkenstein souverän die Tabelle an. Auch am Heimspieltag gab es keinen Weg vorbei am Team von Christian Lanfermann: „In der Geschichte der Falkensteiner Damenmannschaft gab es noch nie drei Siege an drei aufeinander folgenden Spieltagen – das ist heute ein Meilenstein. Für uns ist das eine Bestätigung dessen, was wir hier machen und wir genießen von Spieltag zu Spieltag jeden Moment.“ Dabei mussten die Hamburgerinnen mit Esther Henseleit auf eine Leistungsträgerin verzichten. Das hat das junge Team von der Elbe aber noch beflügelt und so spielten sie von Beginn an groß auf und siegten mit insgesamt vier Schlägen unter Par und 20 Zählern Vorsprung vor dem G&LC Berlin-Wannsee (+16). Auf den weiteren Plätzen folgen der Berliner GC Gatow (+26), GC Hubbelrath (+32) und Club zur Vahr (+36).

KRAMSKI Deutschen Golf LigaHamburger Damen sind auf Final-Four-Kurs (Foto: DGV/Tiess)
 
1. BL Nord – Herren: Fünf Punkte für Falkenstein
Auf ganzer Linie hat das Hamburger Team von Coach Roger Brown auf heimischem Gelände überzeugt und die Konkurrenz deklassiert. Am Ende waren es bei sechs unter Par 17 Schläge Vorsprung auf den ersten Verfolger. HGC-Kapitän Christian Niemietz zeigte sich sehr zufrieden: „Das war von der ganzen Mannschaft eine super Performance. In den Einzeln waren wir schon stark und haben im Vierer noch eine Schüppe draufgelegt. Nach den ersten beiden Spieltagen konnten wir nicht mit einem Heimsieg rechnen, haben aber eine gute Leistung liefern wollen. Dass es dann am Ende so deutlich geworden ist, kommt für alle etwas überraschend.“ Hinter Hamburg entwickelte sich ein gnadenloses Ausscheidungsrennen, bei dem jeder Schlag zählte: Der G&LC Berlin-Wannsee bewies, dass der Erfolg vom zweiten Spieltag keine Eintagsfliege war. Mit +11 behauptete das junge Team den zweiten Platz um einen Schlag vor dem Frankfurter GC. Der amtierende Mannschaftsmeister GC Hubbelrath musste sich mit Rang vier zufrieden geben. Ungewohnt viele hohe Ergebnisse in der Wertung brachten den Titelverteidiger auf +14, knapp dahinter landete Aufsteiger Club zur Vahr (+16).
 
1. BL Süd – Damen: St. Leon-Rot siegt vor München
„Wir haben in den Einzeln wieder eine sehr stabile Leistung abgeliefert, und jetzt zeigt sich, dass sich auch die Vierer in die richtige Richtung entwickeln“, sagte Pascal Proske, Trainer des mit drei Schlägen Vorsprung siegreichen Teams des GC St. Leon-Rot (+1) und ergänzte: „Es war eine absolut geschlossene Teamleistung, und ich bin sehr stolz, dass wir uns hier durchgesetzt haben. Die Gegenwehr der Münchnerinnen hatte ich erwartet, es ist ihr Heimatplatz, und wir hatten sie immer im Blick.“ Schließlich wollten die Damen des Münchener GC wie von Coach David Grasskamp im Vorfeld gefordert um den Tagessieg mitspielen und hielten das Rennen lange offen. „Ich bin stolz auf die Mädels! Die Vierer haben sehr gut gekämpft“, so der Diplom-Trainer Grasskamp. „Das Highlight des Tages war natürlich die 67er-Runde von Anni Eisenhut im Einzel, das war eine ganz starke Leistung. Ich bin auch ganz glücklich, die St. Leon-Roter bis zum Ende geärgert zu haben, denn jetzt ist wieder alles drin. Unser Ziel ist es mehr denn je, das Final Four zu erreichen.“ Auf den weiteren Rängen platzierten sich der Stuttgarter GC Solitude (+17) vor dem GC am Reichswald (+25) und Olching (+32).

KRAMSKI Deutschen Golf LigaSt. Leon-Rots Damen mit zweitem Tagessieg (Foto: DGV/Heigl)

1. BL Süd – Herren: Stuttgart mit zweitem Sieg in Folge
Sie haben es schon wieder gemacht: Nach dem Heimsieg vor zwei Wochen haben die Herren des Stuttgarter GC Solitude auch Spieltag drei für sich entschieden. Damit klettern die Schwaben auf Platz zwei – punktgleich mit dem GC St. Leon-Rot (je zwölf Zähler). Im GC Mannheim-Viernheim bestachen sie mit einer starken Teamleistung und krallten sich mit 23 Schlägen unter Par weitere fünf Punkte vor St. Leon-Rot (-20) und Gastgeber Mannheim-Viernheim (-11). „Das gibt uns Auftrieb und bringt uns unserem Ziel Final Four wieder ein Stückchen näher“, sagte Solitude-Coach Peter Wolfenstetter. Die beste Einzelleistung lieferte ein Mannheimer ab: Max Oelfke unterschrieb eine 63 (-9) und stellte damit den Platzrekord ein, obwohl er drei Bogeys einstecken musste. „Wir hatten uns schon mehr ausgerechnet, aber man muss wirklich den Hut vor den Stuttgartern ziehen, die hervorragendes Golf gespielt haben“, lobte Mannheim-Viernheims Präsident Karl-Martin Pfenning die starke Konkurrenz. Für den GC Herzogenaurach (+9) wie auch den GC München Eichenried (+15) gab es nichts zu holen.

KRAMSKI Deutsche Golf LigaStuttgarter Herren dominieren in Mannheim (Foto: DGV/Kirmaier)

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Jede Staffel der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi – unabhängig welcher Liga – ist mit fünf Mannschaften besetzt. Für einen Tagessieg erhält das siegreiche Team fünf Punkte, der Fünftplatzierte einen Punkt. Gesamtsieger ist, wer nach fünf Spieltagen die meisten Punkte erkämpft hat. Ausnahme: Die jeweils beiden Erstplatzierten der 1. Bundesliga Nord und Süd spielen in einem zweitägigen Final Four den Gesamtsieger der KRAMSKI DGL presented by Audi aus. Dieses findet am 19./20. August erstmals im Kölner Golfclub statt.
 



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