22.05.2018 / Sachs und Städler sind die neuen Deutsche Meister
Spannende Finaltage in der AK 50 und AK 65 der Herren
Stefan Sachs vom GC Kassel-Wilhelmshöhe und Christoph Städler vom G&LC Semlin am See setzten sich bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen (AK) 50 und 65 gegen die Konkurrenz durch.


Bei besten äußeren Bedingungen im Hamburger GC Falkenstein spielten vom 18. bis 20. Mai insgesamt 118 Herren um die zwei begehrten Titel.

Der strahlende Sieger, Stefan Sachs
Der strahlende Sieger, Stefan Sachs
vom GC Kassel-Wilhelmshöhe freut sich über den Pokal und das maßgeschneiderte Siegerjackett von Kuhn Maßkonfektion. (Foto: DGV/stebl)
 
In der AK 50 blieb Stefan Sachs (Handicap 1,6) geduldig und wurde am Ende dafür belohnt. Nach Runden mit 72 und 73 Schlägen auf dem Par-71-Platz lag der neue Deutsche Meister zunächst mit nur einem Schlag Rückstand auf den Titelverteidiger Martin Birkholz vom Krefelder GC (+0,3) auf Rang zwei. Mit der besten Runde des Finaltages schob er sich am Führenden vorbei und sicherte sich seine erste Meisterschaft. „Der Titel kommt für mich völlig unerwartet. Letzte Woche habe ich noch ziemlich schlecht gespielt und daher fehlte zunächst das Selbstvertrauen. Es ist aber alles rund gelaufen und ich habe drei gute Runden gespielt“, sagte Sachs, der sich darüber freute, dass sein Plan am Ende aufging.
 


Während des letzten Durchganges sorgte zunächst Christian Sommer vom GC Hubbelrath (+0,6) dafür, dass es am Finaltag noch einmal richtig spannend wurde. Doch die kurzfristige Führung des Hubbelrathers, der den Finaltag mit einem Schlag über Par beendete, reichte nicht zum Sieg. Er notierte 220 Schläge für das Turnier und wurde Dritter. Weil auch Birkholz noch Möglichkeiten ausließ, zog Sachs mit drei Birdies nacheinander auf den hinteren neun Löchern an den beiden vorbei und hielt die Führung bis ins Clubhaus. Birkholz wurde mit 217 Schlägen Zweiter, Sachs reichten am Ende 215 zum Sieg.

Christoph Städler vom G&LC Semlin am See
Christoph Städler vom G&LC Semlin am See verteidigt seine Führung am Finaltag bis zum Schluss und freut sich über das maßgeschneiderte Siegerjackett von Kuhn Maßkonfektion. (Foto: DGV/stebl)
 
In der AK 65 lieferte sich der neue Deutsche Meister Christoph Städler (1,9) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Titelverteidiger Karlheinz Noldt vom GC Hamburg Wendlohe (1,9). Städler war nach zwei Runden mit 77 und 75 als Führender mit einem Schlag Vorsprung in den Finaltag gegangen. Die Entscheidung über den Sieg fiel an der 17. und 18. Bahn, als der Verfolger jeweils einen Schlag mehr brauchte, so dass Städler letztlich mit 226 Schlägen (+13) siegte.
 
Das Erfolgskonzept des Champions überraschte auf den ersten Blick: „Ich habe etwas Hüftprobleme gehabt und deshalb nur mit 85 Prozent Power gespielt. Ich glaube, das war das Geheimnis, denn ich habe keinen Ball ins Rough geschlagen und den Ball immer im Spiel gehalten. Auf 54 Löchern habe ich so nur ein einziges Doublebogey gespielt. Das hat es letztlich wohl ausgemacht“, sagte Städler, der in seiner langen Laufbahn bereits Deutsche Meistertitel bei den Junioren, den Herren und den Senioren sammelte.
 
Karlheinz Noldt wurde unangefochten mit insgesamt 229 (+16) Schlägen Zweiter, auch, weil Waldemar Krüger vom Bochumer GC (3,3) sich am Finaltag früh aus der Verfolgergruppe verabschiedete und nach einer 85 Dritter der Gesamtwertung wurde und insgesamt auf 238 (+25) Schläge kam. Mit Veit Pagel (240, +27), Jost Hellmann (244, +31) und Hanns-Joachim Pagel (245, +32) platzierten sich gleich drei Spieler des Hamburger GC in den Top Ten.
 
Die beiden neuen Deutschen Meister, Stefan Sachs und Christoph Städler, erhielten den begehrten Wanderpokal ihrer Altersklasse und einen Gutschein für ein maßgeschneidertes Siegerjackett von Kuhn Maßkonfektion.

Quelle und Fotos : DGV/stebl

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